RÜCKBLICK CAMP PORTUGAL 2019

Unser Camp-Highlight des Jahres in Portugal an der Algarve ist nunmehr seit vier Wochen vergangen und es ist Zeit für einen Rückblick.

Unser Camp fand in der Algarve an der Praia da Galé statt. Das Besondere an der Location ist, dass die Unterbringung in gut ausgestatten Tippizelten in einem Wald direkt an der Steilküste erfolgte. Die Luft war durchdrungen von einer salzigen Meeresbrise und Walddüften. Direkter an der Natur konnte man kaum sein.

Blick vom Zelt durch den Wald auf den Atlantik.
Unser Zelt war eingehüllt in Bäumen, einen feucht-salz-waldigem Geruch in der Luft und dem Geräusch von brechenden Wellen des Atlantiks. Und als ob dies nicht ausreichend ist, konnten wir sogar den Atlantik sehen.

Aus Lissabon fährt man etwa 1,5 Stunden in südlicher Richtung. Man kann die Fahrt verkürzen, wenn man die Überfahrt mit der Fähre von Setubal macht. Auf der anderen Seite erwartet einen, die wunderschöne Landschaft Portugals, welche sich in Form einer Landzunge formt. Ein Highlight dort sind die vielen Delfine, welche man vom Strand aus beobachten kann.

Wir hatten das Glück, Delfine bei ihrem Ritt durch das Meer zu beobachten. Es nimmt einem den Atem, wenn man beobachten kann, wie elegant diese Säugetiere sich im Wasser bewegen. In solchen Momenten wird einem bewusst, dass wir die Natur, auch wir sind ein Teil davon, unbedingt erhalten müssen und jeder seinen Beitrag durch sein Verhalten in seinen Möglichkeiten leisten sollte.

Malarischer Ausblick auf den Atlantik.
Ausblick von der Steilküste unseres Wohnbereiches. Beruhigende Weite.

Am Anreisetag Samstag hatten wir mit dem Wetter leider weniger Glück und es regnete teilweise in Strömen. Wie man uns mitteilte, war es das erste Mal seit zwei Monaten. Alle Teilnehmer nahmen es gelassen, da die Wetteraussicht für die Woche schönstes Sonnenwetter bescheinigte.

Am Sonntag begann dann die erste Trainingssession im morgendlichen Sonnenschein, welche von einer längeren Mittagspause unterbrochen wurde. Da einige Teilnehmer sich für einen Surfkurs angemeldet hatten, wurde die zweite Trainingseinheit auf einen späten Nachmittag gelegt und fand bis ca. 19 Uhr statt. Dadurch konnte an beiden Einheiten und zusätzlich an dem Surfkurs teilgenommen werden. Leider waren die Wellen und die Strömungen in der Woche zu stark, sodass der Surfkurs nicht stattfinden konnte.

Das Training

Briefing vor dem Training.

Das Training wurde mit umfangreicher Partnerarbeit gestaltet. Dies ist eines unserer Schlüsselelemente im Movement-Training. Es ermöglicht beiden Teilnehmern abwechselnd in die Rolle des Trainers und des Trainierenden zu schlüpfen. Dies bringt u. a. den Vorteil von einander zu lernen, die Übungen besser zu verstehen und intensiver zu trainieren. Man ist nicht nur passiv, sondern gestaltet das Trainings-geschehen aktiv mit.

Trainingsfokus:

Koordination: einfache und komplexe aufeinander aufbauende Bewegungen mit dem Ziel, diese im Laufe der Woche ins Boxen zu überführenMobilisation von Kraft in der Bewegung durch den ganzen Körper. Keine isolierten Kraftübungen für einzelne MuskelgruppenSoftness und Bewusstheit im Körper durch feine Bewegungen erlangennatürliches Laufen und Gehen wieder (er)lernen

  • Koordination: einfache und komplexe aufeinander aufbauende Bewegungen mit dem Ziel, diese im Laufe der Woche ins Boxen zu überführen
  • Mobilisation von Kraft in der Bewegung durch den ganzen Körper. Keine isolierten Kraftübungen für einzelne Muskelgruppen
  • Softness und Bewusstheit im Körper durch feine Bewegungen erlangen
  • natürliches Laufen und Gehen wieder (er)lernen

Kulinarisches

Unser Leibliches Wohl wurde mit viel Liebe zubereitet. Das Frühstücksbüffet ließ kaum Wünsch offen und abgerundet wurde es durch das Abendessen, welches als Drei-Gänge-Menü serviert wurde. Von Fleisch bis Vegan.

Das Essen wurde mit viel Liebe und Raffinesse zubereitet.

Unsere Abend

So wichtig wie das Training ist, darf man die Erholungsphasen im Anschluß nicht vergessen und diese möglichst abwechslungsreich gestalten. Abgesehen von den wunderschönen Sonnenuntergängen, welche man jeden Abend von den Klippen bestaunen konnte, gab es die Möglichkeit von ausgedehnten Spaziergängen am Strand oder Auszeiten im Wald.

Im Ressort selbst konnte man auch an gemeinsamen Gruppenevents teilnehmen, wie z.B. den Marathon-Tanz im Sand. Zwei Teilnehmer aus unserer Gruppe haben tatsächlich gewonnen. Es war wirklich sehenswert, witzig und hoch abwechslungsreich zu sehen, wie unterschiedlich die Tanzenden Bewegung und Musik intepretieren.

Eines der vielen magischen Momente, um den Abend einzuläuten und dehmütig das farbenprächtige Naturschauspiel mit allen Sinnen in sich einzuatmen.

Ich hoffe, dass Leser welche (noch) nicht beim Camp dabei waren, jetzt einen guten Überblick über unsere Mission haben: ein mehr an Bewegung, Bewusstheit und eine unvergessliche (Aus)Zeit mit tollen Menschen.